COMENIUSSCHULE
Neubau einer Förderschule, Wiesbaden
Wettbewerb, 2008
Auslober: Landeshauptstadt Wiesbaden
Drei Aspekte werden auf dem Grundstück vorgefunden, als positiv gewertet und sind entwurfsbestimmend:
1. die vorhandene Wegestruktur.
2. die vorhandene (teilweise) erhaltenswerte Vegetation.
3. die Ordnung (Disziplin) der bestehenden Grundrisstruktur.
Zwei Fusswegestrecken ziehen sich über das Grundstück. in Nord- Süd- Richtung und von Westen. Durch die Positionierung des neuen
Gebäudevolumens wird zusammen mit dem bestehenden Schulhaus eine neue Mitte (zwischen den beiden Schulhauseingängen) ausgebildet.
Südlich dieses neuen Schwerpunktes, auf der sonnenbeschienenen Seite werden die unterschiedlichen Pausenhofbereiche untergebracht.
Die Vegetation an der Comeniusstrasse und der Scharperstrasse wird erhalten und durch gezielte Neupflanzungen ergänzt.
Diese Vegetation bildet einen grünen Saum um die Schulanlage aus.
Im Zentrum der neuen Gesamtanlage wird eine andere Freiflächenqualität ausgebildet. Der Schulhof (auf unterschiedlichen Niveaus) besitzt
befestigte und begrünte Teilbereiche.
Die disziplinierte Grundrisstruktur des Bestandsgebäudes wird aufgegriffen und ist gestaltgebend für den orthogonalen Aufbau sowohl des
Grundrisses des neuen Schulhauses als auch für die Bebauung des gesamten Areals (inklusive dem angrenzenden Wohnquartier).
In der heterogenen Bebauung der Umgebung wird das Comeniusschulareal als Einheit lesbar ausgebildet.